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Neues Stück Bestwig entsteht: Wohngebiet Wiebusch wird weiter erschlossen

Published: 18. Juli 2022

Bestwig. Nun kann ein neues Stück Bestwig entstehen: Im Wohngebiet Wiebusch ist die Thomas-Mann-Straße als Baustraße errichtet worden. Rund 20 Grundstücke sind hier geplant. Die ersten Eigentümer, die an dieser Stelle ihren „Traum von den eigenen vier Wänden“ mit tollem Blick auf das Ruhrtal Wirklichkeit werden lassen wollen, können nun mit den Arbeiten für ihr Haus loslegen. Und in direkter Nachbarschaft ist auch der Spielplatz an der Heinrich-Heine-Straße fertiggestellt.

Rund 275 Meter lang soll die Thomas-Mann-Straße werden. Etwa ein Viertel der Grundstücke an der neuen Straße sind bereits verkauft; für den Rest liegen Reservierungen vor. Da es auch schon eine Warteliste gibt, müssen Interessenten für Grundstücke an dieser Stelle aktuell im Bürger- und Rathaus vertröstet werden.

Pluspunkte gibt es reichlich für das neue Wohngebiet „Wiebusch“: Aufgrund der Ausrichtung des Geländes können Eigenheimbesitzer hier mit vergleichsweise vielen Sonnenstunden rechnen; zudem ist das Areal nur wenige Geh-Minuten vom Bestwiger Ortskern mit seinen Einkaufsmöglichkeiten, Infrastruktureinrichtungen sowie Anbindung an Bus und Bahn entfernt. Auch die Andreas-Schule in Velmede oder das Franz-Hoffmeister-Schulzentrum sowie das Berufskolleg Bergkloster Bestwig können fußläufig erreicht werden. „Und der hohe Freizeitwert hier im Sauerland spricht für sich“, meint Bürgermeister Ralf Péus.

Dazu trägt im „Wiebusch“ nun auch der neue Spielplatz an der Heinrich-Heine-Straße bei: Auf 780 Quadratmeter Fläche warten Spielgeräte für kleine und nicht mehr ganz so kleine Menschen. Eine Rutsche für Kleinkinder ist ebenso dabei wie ein Sandkasten, eine Vogelnest-Schaukel und eine Spielkombination. Für ältere Kinder und Jugendliche gibt es eine Jugendbank und eine Seilbahn. Für die Erwachsenen laden eine überdachte Sitzgruppe mit zwei Bänken sowie eine Liegebank zum Verweilen ein. Der neue Spielplatz wird bereits gut angenommen, weiß Alexander Böer vom Bau- und Umweltamt der Gemeinde. In einem zweiten Schritt soll - je nach Baufortschritt der Grundstücke in dem Wohngebiet - auch die südlich angrenzende Fläche neu angelegt werden. Diese rund 600 Quadratmeter große Grünfläche wird voraussichtlich einen Aufenthalts- und Verweilcharakter mit entsprechenden Bäumen und Pflanzen bekommen.

Aktuell registriert man im Bestwiger Bürger- und Rathaus eine große Nachfrage nach Wohnbaugrundstücken - das Angebot ist allerdings begrenzt. Deshalb soll ein Wohnbauflächenkonzept ermöglichen, kurz- und mittelfristig weiteres Bauland zur Verfügung zu stellen. Priorität sollen dabei im Gemeindegebiet Bestwig, Heringhausen und Ostwig haben - hier sieht man im Bürger- und Rathaus die größten Bedarfe.

Auch mit Blick auf den demographischen Wandel sei es wichtig, attraktive Bedingungen hier vor Ort für Familien zu schaffen, betont Bürgermeister Ralf Péus: „Wir haben hier moderne Schulen mit qualifizierter Förderung auch über den Unterricht hinaus; wir haben Handels- und Wirtschaftsbetriebe, die Bestwig zum attraktiven Einkaufsstandort mit vielen Arbeitsplätzen machen - und wir haben eine engagierte Bevölkerung, ein lebendiges Vereinsleben sowie jede Menge Lebensqualität.“

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