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Konzept: Attraktive Spielplätze für den „Familienstandort Bestwig“

Published: 1. Juni 2022

Bestwig. Zu einer attraktiven Kommune gehört ein hoher Freizeitwert - das gilt für die „großen“ Bürgerinnen und Bürger ebenso wie für die „ganz Kleinen“. Deshalb gibt es in der Gemeinde Bestwig aktuell 35 Kinderspielplätze, fünf Bolzplätze, eine Mehrzweck- und Skateranlage sowie weitere Spielpunkte. Dass die Anlagen in einem Top-Zustand sind, darüber waren sich die Mitglieder der Gemeindeentwicklungsausschusses einig. Und damit das auch so bleibt, haben sie jetzt einstimmig ein Spielplatzkonzept beschlossen.

Damit will die Gemeinde Bestwig die hohe Bedeutung von attraktiven Spiel-Flächen für Kinder unterstreichen. Insbesondere spiele das Wohnumfeld für junge Familien bei der Wohnungssuche eine wichtige Rolle: „Attraktive Angebote für Kinder und Jugendliche sind dabei von besonderer Bedeutung“, weiß Alexander Böer, bei der Gemeinde Bestwig zuständiger Mitarbeiter für Spielplätze. Das Spielplatzkonzept soll dabei zu einer Art „Wegweiser“ werden: „Es werden darin Aussagen zur Qualitätssicherung und -verbesserung getroffen und es bietet eine Arbeitsgrundlage für die Entwicklung der Spielplätze.“

Denn: Pflege, Erhalt und Weiterentwicklung der Spielplätze kosten Geld. Deshalb will die Gemeinde Bestwig die Mittel gezielt einsetzen: Spiel-Orte, die gut genutzt werden, sollen aufgewertet werden - Plätze, die nicht mehr genutzt werden, können wegfallen. Unterhaltungsaufwand, touristischer Zweck, Anzahl der Kinder in der Umgebung - diese Aspekte hat die Gemeindeverwaltung für das Spielplatzkonzept untersucht - und dazu auch das Gespräch mit den Ortsvorsteherinnen und Ortsvorstehern gesucht.

Aus Sicht der Gemeindeverwaltung sollte bei der Unterhaltung und Pflege der öffentlichen Grünanlagen nicht auf Quantität, sondern auf Qualität Wert gelegt werden“, unterstreicht Alexander Böer. Daher sei es wichtig, die gemeindlichen Anlagen regelmäßig kritisch zu hinterfragen, um den - insbesondere durch die engagierte Arbeit des Bauhof-Teams - derzeit sehr guten Standard auch dauerhaft halten zu können. Unterstützung aus der Bürgerschaft ist dabei ausdrücklich willkommen. Bürgermeister Ralf Péus: „Einige Anlagen werden bereits durch Elterninitiativen gepflegt“ - dies sei echtes bürgerschaftliches Engagement für Kinder und Familien.

Für das Jahr 2022 stehen im Haushalt insgesamt 18.000 Euro für die gemeindlichen Spielplätze bereit - sowohl für deren Unterhaltung wie auch für Neu- und Ersatzbeschaffungen. Ein Großteil dieser Summe ist in die Spielanlage auf dem Dorfplatz Ramsbeck geflossen; um allerdings auch 2023 alle im Konzept vorgesehenen Maßnahmen umsetzen zu können, schlägt die Verwaltung vor, im kommenden Jahr einmalig mehr Geld für die Spielplätze bereitzustellen.

Denkbar sei auch, heißt es in dem Konzept, ein größerer Themenspielplatz, der sich am Bestwiger Alleinstellungsmerkmal „Bergbau – Natur – Erlebnis“ orientiert. Konkret werden können solche Überlegungen aber erst, wenn zum einen eine geeignete Fläche zur Verfügung stehe und auch die entsprechenden Finanzmittel da sind. Auch eine Förderung durch das LEADER-Programm sei möglich. Alexander Böer: „Anregungen, Ideen und Vorschläge werden gerne im Bürger- und Rathaus entgegengenommen.“

Unter den Ausschussmitgliedern stieß das Spielplatzkonzept auf einhellige Zustimmung: „Es ist wirklich gut“, lobte Eva Wiese (CDU) - viele Anlieger und auch Besucher nähmen die Spielplätze gut an. Sie schlug vor, gerade mit Blick auf die Flüsse Ruhr, Valme und Elpe das Element Wasser in den Spielplätzen verstärkt aufzugreifen. Die Kinderspielplätze „stehen unserer Gemeinde gut zu Gesicht“, so SPD-Fraktionschef Paul Theo Sommer - Zeit und Geld, die hier investiert werden, seien „gut angelegt“. Joachim Hofius (CDU) regte an, die „tolle Spielplatzlandschaft“ noch stärker in die Vermarktung des „Familienstandorts Bestwig“ einzubringen.

Einstimmig gab der Gemeindeentwicklungsausschuss „grünes Licht“ für das Spielplatzkonzept und stimmte auch den vorgesehenen Maßnahmen für das laufende und kommende Jahr zu. Zudem solle die Verwaltung verstärkt nach „Spielplatzpaten“ für die Anlagen suchen - auf die Unterstützung des Bauhof-Teams können diese dann besonders zählen.

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