Ramsbeck/Nuttlar. Doppelt Grund zur Freude gibt es in der Gemeinde Bestwig: Gleich zwei Förderbescheide der Bezirksregierung Arnsberg für Groß-Projekte zur Dorferneuerung aus dem Integrierten kommunalen Entwicklungskonzept (IKEK) „Zukunft gestalten“ sind in den vergangenen Wochen im Bürger- und Rathaus Bestwig eingetroffen. „Damit können sowohl in Ramsbeck wie auch in Nuttlar barrierefreie Begegnungsstätten entstehen, die für das Ortsleben eine echte Chance sind“, freut sich Bürgermeister Ralf Péus.

So soll in Ramsbeck das frühere, nicht mehr genutzte Lehrschwimmbecken zu einem Mehrzweckraum für die örtlichen Vereine umgebaut werden. Der Raum könnte dann beispielsweise für Kulturprojekte, Versammlungen, Gymnastik, Musikproben und schulische Veranstaltungen genutzt werden. Umgesetzt wird das Projekt in zwei Schritten: Zunächst saniert die Gemeinde Bestwig in einer eigenen Baumaßnahme in diesem Jahr die Umkleide-, Dusch- und Sanitärbereiche der Turnhalle an der Wilhelmine-Lübke-Schule. Im kommenden Jahr dann wird die gesamte Bausubstanz des 1965 gebauten Lehrschwimmbeckens in den Rohbauzustand zurückversetzt und anschließend erneut von Grund auf wieder als Mehrzweckraum ausgebaut.

In Nuttlar wird noch in diesem Jahr das - weitgehend leerstehende - zweite Obergeschoss der „Alten Schule“ am Sengenberg durch verschiedenste Maßnahmen so umgebaut, dass der Bereich für Öffentlichkeit und Vereine nutzbar wird.

Für beide Projekte kann die Gemeinde Bestwig die Förder-Höchstsumme von jeweils 250.000 Euro ausschöpfen. Auch dies ist für Bürgermeister Ralf Péus ein Beleg, wie sehr der Nutzen der beiden Maßnahmen für die Ortsentwicklung durch den Fördergeber anerkannt wird. Und nicht zuletzt werden dadurch Überlegungen, die man im Rahmen des IKEK-Prozesses gemeinsam mit der Bürgerschaft angestellt hat, in die Tat umgesetzt. Ralf Péus: „Hier zeigt sich, dass es sich lohnt, wenn sich Bürgerinnen und Bürgerinnen in die Weiterentwicklung ihrer Orte einbringen.“