Ostwig. Eine überaus aufwändige Baustelle ist - vorerst - zu einem guten Abschluss gekommen: Die Gemeinde Bestwig hat die Elpestraße in Ostwig wieder für den Verkehr freigegeben.

Im Mai hatte eine Ausspülung auf einer Länge von etwa 15 Metern für einen Böschungsrutsch in Richtung Flusslauf Elpe gesorgt. Was folgte, waren sehr aufwändige Untersuchungen über die Standsicherheit des Hangs sowie die Möglichkeiten, den Straßenabschnitt wiederherzustellen. „Die besonderen Probleme dabei waren zum einen die Steilheit der Böschung und zum anderen die Enge des Arbeitsbereichs“, so Dipl.-Ing. Armin Specka vom Bau- und Umweltamt der Gemeinde Bestwig. Weil in der engen Tallage zudem die Elpe fließt, war die Absicherung und Wiederherstellung des Hangs eine Herausforderung.

 

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Die Lösung: Mit einer „Kette“ aus mehreren Baggern konnte die Böschung in Terassenform neu aufgebaut und abgesichert werden. Dabei wurden - unter anderem - 600 Kubikmeter Boden abgefahren und knapp 1.100 Kubikmeter Frostschutzmaterial eingebaut. In den vergangenen Tagen wurde zudem eine provisorische Asphaltschicht auf den „neuen“ Abschnitt der Elpestraße aufgebracht. Bürgermeister Ralf Péus: „Uns war es wichtig, dass es zum Weihnachtsfest wieder eine direkte und fußläufige Verbindung zwischen Ostwig und dem Friedhof gibt“ - so seien die Gräber von Angehörigen für die Einwohnerinnen und Einwohner von Ostwig wieder problemlos zu erreichen.

Der Fußweg von der Schützenhalle zum Friedhof bleibt weiter gesperrt. Die Gemeinde Bestwig bittet alle Bürgerinnen und Bürger dringend um Beachtung dieser Regelung: Aufgrund der deutlich erhöhten Unfallgefahr wird der Fußweg im Frühjahr in einigen Abschnitten umgestaltet.

Die Restarbeiten an Fahrbahn und Böschung sollen nun im Frühjahr 2020 folgen. Dafür muss die Elpestraße voraussichtlich noch einmal gesperrt werden - dann aber nur für eine Woche.