Ostwig. Es wird eine aufwändige Baustelle: Ein Teilstück der Elpestraße in Ostwig ist seit dem Böschungsabbruch Ende Mai gesperrt. In dieser Woche sollen die Arbeiten an dieser Stelle beginnen. Wenn das Wetter mitspielt, könnte die Straße am 20. Dezember wieder durchgängig befahrbar sein.

Nach einem Starkregenereignis war Ende Mai ein größeres Stück der Böschung an der Straße, die zum Ostwiger Friedhof führt, abgebrochen. Die Gemeinde Bestwig hat ein Bodengutachten erstellen lassen, um zu klären, wie der Schaden beseitigt werden kann. Die empfohlene Methode heißt „bewehrte Erde“: Geo-Gitter werden dabei zusammen mit einem Mineralstoffgemisch lagenweise zu einer treppenartigen Stützkonstruktion verbaut.

„Das ist eine sehr aufwändige Maßnahme“, erklärt Bauleiter Armin Specka von der Gemeinde Bestwig. Neben der Lage und der Enge an der Abbruchstelle sorge die Steilheit der Böschung für zusätzliche Schwierigkeiten.

Die Umleitung zum Friedhof über das Wohngebiet Westfeld bleibt wie gehabt bestehen. Die Gemeinde Bestwig bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis.