Ein Heimat-Preis soll im kommenden Jahr in der Gemeinde Bestwig verliehen werden. Das damit verbundene Preisgeld könnte bis zu 5.000 Euro betragen. Diese einstimmige Empfehlung hat jetzt der Bürgerausschuss dem Gemeinderat gegeben, der voraussichtlich am 20. November endgültig entscheidet.

Hintergrund: Das NRW-Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung hat im Sommer 2018 das Förderprogramm „Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen. Wir fördern, was Menschen verbindet“ gestartet. Ein Bestandteil: Der Heimat-Preis, mit dem ehrenamtliches Engagement in Sachen Heimat gewürdigt werden soll. Das Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro wird komplett vom Land NRW getragen. In einem solchen Preis könnten sich „Wertschätzung des Ehrenamtes und des Engagements von Menschen“ ausdrücken, so Birgit Bagaric, Vorsitzende des Bestwiger Bürgerausschusses. Wichtig sei, dass Vorschläge direkt aus der Bevölkerung kommen.

„Dabei kann etwas herauskommen für unsere Vereine“, betonte auch der CDU-Fraktionsvorsitzende Winfried Gerold. Paul Theo Sommer, Vorsitzender der SPD-Fraktion, ergänzte: „Wenn Engagement belohnt wird und 5.000 Euro in unsere Gemeinde fließen, kann man sich nicht verschließen.“

Die Preiskriterien, die die Gemeindeverwaltung vorschlägt: Das Engagement muss auf dem Gebiet der Gemeinde Bestwig erfolgen oder ihren Bürgern zugute kommen. Es sollte für künftige Generationen nachhaltig sein und sich in einem konkreten Projekt oder in einer regelmäßigen Tätigkeit widerspiegeln. Und zu guter Letzt muss das Engagement die Akzeptanz der Bevölkerung oder eines Ortsteils haben.

Sollte auch der Gemeinderat zustimmen, würde die Gemeindeverwaltung in einem nächsten Schritt bei der Landesregierung die entsprechenden Fördermittel beantragen.