Mehr Möglichkeiten und neue Angebote auf dem Bestwiger Valmesportplatz: Die Gemeinde Bestwig plant, auf der Sportanlage „Am Bähnchen“ einen Fitnessparcours, ein Volleyballfeld sowie eine Finnbahn zu errichten. Einstimmig hat der Bestwiger Gemeinderat diesen „Outdoor-Fitnesspark“ jetzt grundsätzlich befürwortet.

Enstanden ist die Idee aus gemeinsamen Überlegungen der Gemeindeverwaltung, des TuS Velmede-Bestwig sowie weiterer Akteure. Die Verantwortlichen wollen damit auch der Entwicklung Rechnung tragen, dass der Individualsport außerhalb eines festen Mannschafts- oder Trainingsbetriebs immer populärer wird. Der Valmesportplatz sei dabei besonders geeignet für einen solchen „Outdoor-Fitnesspark“: „Für diesen Standort spricht, dass sich hier unter anderem zwei Sportplätze, ein DFB-Minispielfeld, aber auch der von Wanderern wie von Radfahrern stark frequentierte Bähnchenweg befinden”, erläutert Bürgermeister Ralf Péus, “insofern kann sich dieser Bereich durch einen Outdoor-Fitnesspark immer mehr zum Zentrum für Sport, Freizeit und Fitness entwickeln.”

Geplant ist nun, durch das Aufstellen von acht bis zehn Geräten einen Bewegungsparcours herzustellen, der von allen Interessierten werden kann. “Das bedeutet auch, dass die gesamte Sportanlage geöffnet wird und nicht mehr - wie bisher - lediglich während der Trainingszeiten zugänglich ist”, so Ralf Péus.

Zudem ist angedacht, die Anlage um ein 8 x 16 Meter großes Volleyballfeld sowie eine Finnbahn zu ergänzen. Dabei handelt es sich um eine spezielle Strecke mit einem rund zehn Zentimeter dicken Belag aus Holzschnitzeln, Baumrinde oder Mulch. Finnbahnen werden besonders zum Crosslauftraining und auch von Radfahrern genutzt: Der Vorteil: Durch den weichen Belag werden beim Laufen die Gelenke geschont. Ihren Namen haben die Finnbahnen von finnischen Läufern erhalten. Sie haben diese Bahnen zum Ausdauertraining entwickelt, um eine gelenkschonende Alternative zum Laufen auf der Tartanbahn zu haben.

Um die Finnbahn zu ermöglichen, soll die bisherige Aschenbahn teilweise umgebaut werden. Mit einer Breite von rund zwei Metern und einer Länge von rund 360 Metern könnte die Finnbahn vom nördlichen Ende der Sportanlage in Richtung Süden führen. Der südliche Bereich des Sportplatzes, der bisher aus Rasenflächen besteht, soll dann auch den künftigen “Outdoor-Fitnesspark” beherbergen.

Umgesetzt werden sollen die Planungen als LEADER-Projekt. Dies würde bedeuten, dass gut die Hälfte der rund 80.000 Euro, mit denen die Gemeinde Bestwig als Gesamtkosten rechnet, aus Fördermittel getragen werden könnten. Für dieses Vorgehen gab auch der Gemeinderat „grünes Licht“. Das Projekt soll als LEADER-Maßnahme umgesetzt werden - aus einer Pauschalsumme, die im Haushalt für LEADER-Projekte bereitsteht, sollen 80.000 Euro für den geplanten „Outdoor-Fitnessparcours“ verwendet werden.

 

TuS Sportplatz