Bestwig. Nun sind Meinungen, Ideen und Vorschläge der Bürgerinnen und Bürger gefragt: Beim Entwicklungskonzept „Zukunft gestalten”, mit dem Perspektiven für die Gemeinde Bestwig und ihre Dörfer erarbeitet werden, geht es jetzt „ans Eingemachte“. In sechs Bürgerwerkstätten haben die Bürgerinnen und Bürger in den kommenden Wochen die Möglichkeit, ihre Ideen, Wünsche und Vorstellungen für die Zukunft der Dörfer im Bestwiger Gemeindegebiet einzubringen.

Nach der Auftaktveranstaltung im März und den Dorfrundgängen im April startet nun die dritte Phase in der Arbeit für das Bestwiger Entwicklungskonzept „Zukunft gestalten“. Ziel des Projektes: In dem formal „Integriertes kommunales Entwicklungskonzept“ (IKEK) genannten Papier sollen Ideen und Schwerpunkte entwickelt werden, um Dörfer und Wohngebiete im Bestwiger Gemeindegebiet weiterzuentwickeln und „zukunftsfest“ zu machen. Das Konzept soll dabei ein „Brückenschlag“ von strategischen Ansätzen und Zielen auf Ebene der Gesamtgemeinde zur Umsetzung von ganz konkreten (Leit-)Projekten vor Ort sein.

Mögliche Themen: die Grund- und Nahversorgung, soziale und technische Infrastruktur, Bauen und Wohnen sowie Wirtschaftsentwicklung, aber auch Fragen der Mobilität und Freizeitgestaltung. Ganz wichtig: Die Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger: „Sie sind quasi die ,Experten‘ für ihre Orte - hier haben sie die Chance, sich mit ihren Kenntnissen und Wünschen einzubringen und ein erfolgreiches Handlungskonzept für die kommenden Jahre mit zu gestalten“, unterstreicht Bürgermeister Ralf Péus.

Eben darum geht es in den sechs Bürgerwerkstätten, die das Team der Gemeindeverwaltung gemeinsam mit dem Institut für Regionalmanagement (IfR) um Jens Steinhoff vorbereitet und durchführt. Sie finden an folgenden Terminen statt:

  • Dienstag, 5. Juni, in der Schützenhalle Andreasberg für Andreasberg, Wasserfall und Dörnberg;
  • Donnerstag, 7. Juni, im Sauerländer Besucherbergwerk für Ramsbeck, Berlar und Valme;
  • Dienstag, 12. Juni, im Bürger- und Rathaus Bestwig für Velmede, Bestwig, Halbeswig, Nierbachtal und Föckinghausen;
  • Mittwoch, 13. Juni, in der Schützenhalle Nuttlar für Nuttlar und Grimlinghausen;
  • Donnerstag, 14. Juni, in der Schützenhalle Heringhausen für Heringhausen;
  • Montag, 18. Juni, in der Schützenhalle Ostwig für Ostwig, Borghausen und Alfert.

Beginn ist jeweils um 18.30 Uhr. In jeder Bürgerwerkstatt wird es getrennte Diskussionsrunden pro Ortsteil geben. So soll sichergestellt werden, dass auch für die kleineren Dörfer eine intensive inhaltliche Arbeit stattfinden kann.

Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich zu den Bürgerwerkstatt-Veranstaltungen eingeladen. Informationen über den IKEK-Prozess und aktuelle Veranstaltungen gibt es auch über die Homepage www.bestwig.de im Internet. Ansprechpartner sind bei der Gemeinde Bestwig Sandra Fischer (Tel. 02904/987-203) sowie beim Büro IfR Jens Steinhoff (Tel. 02365/856-8260).