Prof. Dr. Anne Jacobi forscht mit Studierenden der Fachhochschule Südwestfalen in der LEADER Region 4 mitten im Sauerland

Meschede. Studierende der Fachhochschule Südwestfalen führen vom 25. Mai – 25. Juni eine telefonische Befragung in Bestwig, Eslohe, Schmallenberg und Meschede durch. Hintergrund ist ein Marktforschungsprojekt zum Einkaufsverhalten unter der Leitung von Prof. Dr. Anne Jacobi in der LEADER Region 4 mitten im Sauerland.

Wie muss sich der Einzelhandel besonders in der ländlichen Region Hochsauerlandkreis aufstellen, um attraktiv zu sein? Welche Anforderungen stellt die Kundschaft an das Sortiment, an die Serviceleistungen wie das Vorhandensein von Online-Kanälen? Welchen Mehrwert oder auch Erlebniswert müssen die Geschäfte zudem anbieten? Welche Wünsche hat die Kundschaft in Bezug auf die Öffnungszeiten? Wie können die Innenstädte attraktiver werden? Diese und weitere Fragen möchten die Studierenden Bürger*innen der Gemeinden Bestwig und Eslohe und den Städten Schmallenberg und Meschede stellen.

Initiiert wurde das Projekt durch die Werbegemeinschaft Schmallenberg e.V. in Zusammenarbeit mit der LEADER-Region 4 mitten im Sauerland und sollte eigentlich als persönliche Befragung in den Innenstädten der Region durchgeführt werden, findet aufgrund der Corona-Pandemie jetzt aber telefonisch statt. „Die telefonische Befragung ist im Moment die sicherste Methode, sowohl für die Bürgerinnen und Bürger als auch für unsere Studierenden“, erklärt Marketingprofessorin Dr. Anne Jacobi.

Die telefonische Befragung findet zu reinen Forschungszwecken statt. Die benötigten Telefonnummern der Einwohner in der Region werden durch die Studierenden per Zufallsauswahl aus dem aktuellen Telefonbuch des Hochsauerlandkreises entnommen. Seitens der Fachhochschule müssen bei der Durchführung der telefonischen Befragung bestimmte Datenschutzbedingungen erfüllt werden. So werden die Studierenden zunächst die ausgewählten Bürgerinnen und Bürger anrufen und darum bitten, an der Befragung teilzunehmen. Die Zustimmung muss schriftlich festgehalten werden, so dass die Teilnehmer zunächst ein Datenschutzblatt bekommen. Erst wenn das Datenschutzblatt ausgefüllt bei der Fachhochschule vorliegt, darf die eigentliche Befragung telefonisch durchgeführt werden.

„Das Prozedere gewährleistet allen Beteiligten die nötige Transparenz und Sicherheit. Wir hoffen natürlich, dass möglichst viele Einwohner aus Bestwig, Eslohe, Schmallenberg und Meschede mitmachen. Die Studierenden würden sich über eine zahlreiche Teilnahme wirklich freuen und die Teilnehmer haben so die Möglichkeit, Einfluss auf die Entwicklung des Einzelhandels in der Region zu nehmen“, so Jacobi.