Bestwig. Die drei Grundschulen in der Gemeinde Bestwig stehen vor dem nächsten Entwicklungsschritt in Sachen Digitalisierung: Einen Förderbescheid über 146.800 Euro erhielt Bürgermeister Ralf Péus jetzt von der Bezirksregierung Arnsberg. Mit den Mitteln aus dem „Digitalpakt Schule“ wird nun eine so genannte „gigabitfähige IT-Infrastruktur“ erstellt.

Das bedeutet, dass es an der Andreas-Schule Velmede, der Grundschule am Sengenberg Nuttlar und der Wilhelmine-Lübke-Schule Ramsbeck künftig optimale Voraussetzungen für modernes digitales Arbeiten im Unterricht geben wird. Dabei wird in den drei Gebäuden die komplette Netzwerk-Infrastruktur erneuert. Das Projekt umfasst die Erneuerung der Netzwerk-Infrastruktur, die Installation und Konfiguration der neuen Kommunikationstechnik sowie ein flächendeckendes, leistungsfähiges WLAN-Netz in den drei Grundschulen.

„Damit können wir an allen drei Grundschulen im Gemeindegebiet künftig optimale Voraussetzungen für modernstes pädagogisches Arbeiten bieten“, freut sich Bürgermeister Ralf Péus. Alle Schulstandorte werden auf diese Weise „fit für die digitale Zukunft“ gemacht - Bürgermeister Péus: „Alle Kinder, die Grundschulen im Gemeindegebiet besuchen, werden von diesen Maßnahmen profitieren.“ Umgesetzt werden sollen die Arbeiten während der Herbstferien.

Insgesamt sind mit dem Projekt Kosten von rund 211.000 Euro sowie rund 38.500 Euro Planungskosten verbunden. Den verbleibenden Anteil von rund 102.000 Euro bestreitet die Gemeinde Bestwig aus Eigenmitteln. Ralf Péus: „Geld, das für unsere Schulen ausgegeben wird, ist nicht nur eine Investition in die Zukunft unserer Gemeinde - es ist vor allem eine Investition in die Zukunft junger Menschen.“