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Flutlicht auf Bestwiger Sportplatz soll gegen LED-Beleuchtung ausgetauscht werden

Published: 28. März 2022

Bestwig. Mit Fördermitteln des Landes NRW möchte die Gemeinde Bestwig die Flutlichtanlage auf dem Bestwiger Sportplatz gegen eine energiesparende LED-Beleuchtung austauschen - und ebenso die Kirchenbeleuchtungen in Velmede, Nuttlar und Ostwig, die Beleuchtung des Buswartehäuschens mit Infopunkt in der Nuttlarer Kirchstraße und Teile der Beleuchtung im Bürger- und Rathaus. Das haben jetzt die Mitglieder des Gemeindeentwicklungsausschusses einstimmig beschlossen.

Weil sich Klimaschutz-Projekte während der Corona-Pandemie verzögert haben oder ganz ausgeblieben sind, hat das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW Kompensationsleistungen aufgelegt, um entsprechende Maßnahmen in den Kommunen anzustoßen. Insgesamt 40 Millionen Euro werden dafür bereitgestellt - anhand des Verteilungsschlüssels entfallen dabei auf die Gemeinde Bestwig rund 46.000 Euro.

Voraussetzung: “Die Maßnahmen müssen bis zum Jahresende abgeschlossen sein”, so Ausschussvorsitzender Markus Sommer - mit Blick auf Lieferschwierigkeiten von Material oder mangelnder Kapazitäten ausführender Unternehmen könne das zu einer Herausforderung werden. Deshalb schlägt die Gemeindeverwaltung vor, sich auf Maßnahmen zu konzentrieren, die am ehesten umsetzbar seien. Für die Umstellung der Flutlichtanlage auf dem Bestwiger Sportplatz wird mit rund 32.000 Euro Kosten kalkuliert. Dabei könnten - bei einem Erhalt der sechs Masten - acht Scheinwerfer inklusive Technik gegen eine moderne LED-Beleuchtung ausgetauscht werden.

12.000 Euro sind für die Umstellung der so genannten “Sonderbeleuchtung” vorgesehen. Sie umfasst jeweils zwei Scheinwerfer an den Kirchengebäuden in Velmede, Nuttlar und Ostwig sowie die Beleuchtung des Buswartehäuschens an der Kirchstraße in Nuttlar. Mit den restlichen rund 2.000 Euro könnten dann in den Räumen auf einem der sechs Flure des Bürger- und Rathauses die stabförmigen Leuchtstoffröhren durch entsprechende LED-Leuchtkörper ausgetauscht werden.

Einstimmig gaben die Ausschussmitglieder dafür “grünes Licht” und beauftragten die Gemeindeverwaltung, beim Land NRW die entsprechenden Mittel zu beantragen und die Maßnahmen umzusetzen.

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