Hermann-Löns-Straße voll gesperrt

Bestwig. Voll gesperrt werden muss die Hermann-Löns-Straße in Bestwig von Mittwoch, 30. November, bis Samstag, 3. Dezember. Davon ist auch die Einmündung zu Hegeners Feld betroffen. In dem gesamten Bereich wird die Decke der Fahrbahn saniert.

Die Zufahrt zu den von der Vollsperrung betroffenen Gebäuden im Friedrich-Wilhelm-Weber-Weg ist über den Stichweg zum Annette-von-Droste-Hülshoff-Weg möglich. Dafür werden die dortigen Poller für die Dauer der Bauarbeiten entfernt.

Die Gemeinde Bestwig bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

Soforthilfe und Gaspreisbremse: HE informiert Kundinnen und Kunden

Meschede/Olsberg/Bestwig. Die Soforthilfe für Gaskunden und die Gaspreisbremse, die zu Beginn des Jahres 2023 in Kraft treten wird, werfen bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern zahlreiche Fragen auf. Das heimische Kommunalunternehmen HochsauerlandEnergie (HE) informiert deshalb über die wichtigsten Fakten rund um die geplanten staatlichen Entlastungs-Mechanismen.

Die Frage, mit welcher das HE-Team derzeit besonders oft konfrontiert wird: Was müssen Kundinnen und Kunden tun, um Soforthilfe und Gaspreisbremse in Anspruch nehmen zu können? Die Antwort von HE-Vertriebsleiter Steffen Klauke: „Im Regelfall: Nichts.“ Denn Verbraucherinnen und Verbraucher werden nach den aktuellen Planungen der Bundesregierung automatisch entlastet.

Bei der Soforthilfe im Dezember übernimmt der Staat für die Gasverbraucherinnen und - verbraucher zunächst in einem ersten Schritt die Abschlagszahlung für den Monat Dezember. Wichtig: Zählerstände müssen dafür weder abgelesen noch gemeldet werden. „Die tatsächliche Höhe der Soforthilfe entspricht dann einem Zwölftel des individuellen Jahresverbrauchs, multipliziert mit dem am 1. Dezember gültigen Gaspreis“, erläutert Steffen Klauke. Die Versorger berechnen im zweiten Schritt die Höhe der Soforthilfe komplett selbst - und zwar auf Basis des im September prognostizierten Jahresverbrauchs.

„Die Soforthilfe erhalten alle Haushaltskunden, kleine und mittlere Unternehmen sowie soziale Einrichtungen automatisch, die keine viertelstündliche Leistungsmessung haben“, unterstreicht Steffen Klauke. Sie muss nicht beantragt werden und ist dafür gedacht, die Zeit bis zur geplanten Einführung der Gaspreisbremse 2023 zu überbrücken. Auf der Verbrauchsabrechnung im Januar 2023 sind dann sowohl der einbehaltene Dezemberabschlag als auch die tatsächliche Soforthilfe ersichtlich.

Falls Kundinnen und Kunden einen Lastschrifteinzug vereinbart haben, wird der Dezemberabschlag für das Gas nicht eingezogen. Wer die Zahlungen über einen Dauerauftrag oder monatlich per Barzahlung selbst vornimmt, muss die Zahlung für die Gasbelieferung im Dezember nicht leisten. Steffen Klauke: „Wenn ein Abschlag für Dezember trotzdem überwiesen wird, wird er dem Kundenkonto gutgeschrieben und in der Jahresverbrauchsabrechnung für das Jahr 2022 verrechnet.“

Wichtig: Die Soforthilfe umfasst nicht den realen Dezemberverbrauch - sie ist ein rechnerischer Wert. Deshalb lohne sich es auch weiterhin Energie zu sparen, so HE-Vertriebsleiter Klauke: „Wenn im Dezember mehr Gas verbraucht wird, wird dies in der Jahresabrechnung berücksichtigt und man muss den Mehrverbrauch zahlen.“ Umgekehrt gelte dies aber auch, wenn weniger Gas verbraucht wird: „Die Summe der Soforthilfe bleibt gleich und deckt dann einen größeren Anteil der Jahresrechnung ab.“

Ab dem Jahr 2023 soll dann die Gaspreisbremse gelten. Hier wird der Gaspreis für 80 Prozent des bisherigen Jahresverbrauchs bei 12 Cent pro Kilowattstunde gedeckelt. „Das heißt, dass für 80 Prozent des Verbrauchs aus dem vergangenen Jahr höchstens 12 Cent/kWh bezahlt werden müssen - eine eventuelle Differenz zahlt der Staat an die Energieversorger“, erklärt Steffen Klauke. Lediglich für darüberhinausgehende Mengen muss der komplette Gaspreis des dann aktuellen Tarifs gezahlt werden. Damit möchte die Bundesregierung Anreize zum Gassparen setzen. Die Deckelung der Gaspreise soll bis zum 30. April 2024 gelten. Die konkrete Ausgestaltung der Gaspreisbremse für 2023 erfolgt noch in einem Gesetz, das Ende Dezember 2022 in Kraft treten soll.

Und wie sehen die Abschläge für das Jahr 2023 aus? - Das ist eine Frage, die dem HE-Team ebenfalls häufig gestellt wird. Allerdings: Eine Antwort darauf ist noch nicht möglich. Denn Basis für die nötige Berechnung ist der Jahresverbrauch 2022 - der jedoch erst mit der Zählerablesung zum Jahresende ermittelt wird. „Eine vorherige Berechnung ist also nicht möglich“, betont Steffen Klauke. Alle HE-Kundinnen und -Kunden werden mit der Jahresverbrauchsabrechnung im Januar über ihre Abschlagszahlungen für das Jahr 2023 informiert.

Trotz aller staatlichen Hilfen: „Ein hundertprozentiger Ausgleich der Belastungen wird angesichts der historischen Dimensionen, in denen wir uns mit Blick auf die Energie-Kosten bewegen, leider nicht möglich sein“, stellt HE-Geschäftsführer Christoph Rosenau klar. Angesichts der Entwicklungen am Energiemarkt werden Strom und Wärme wohl auch in den kommenden Jahren nicht für „kleines Geld“ zu haben sein. Christoph Rosenau: „Umso wichtiger ist es, sparsam mit Energie umzugehen.“

Weitere Informationen zu Soforthilfe und Gaspreisbremse finden Interessierte unter www.hochsauerlandenergie.de auch online.

Tradition: Barbara-Messe unter Tage im Sauerländer Besucherbergwerk

Ramsbeck. Die Arbeit unter Tage war und ist mit zahlreichen Gefahren verbunden. Verletzt oder getötet zu werden, war für die Ramsbecker Bergleute und ist weltweit im Bergbau bis heute ein Risiko. Viele Bergleute verehren daher die Heilige Barbara als Schutzpatronin. Am Sonntag, 4. Dezember, dem Barbara-Tag, wird zu diesem Anlass im Sauerländer Besucherbergwerk an der Kippstelle unter Tage wieder eine Messe gefeiert.

Diese besonders beeindruckende und auch stimmungsvolle Tradition gibt es im Sauerländer Besucherbergwerk seit über 20 Jahren. Mit der Messe unter Tage am Gedenktag der hl. Barbara wird der lebenden und verstorbenen Bergleute in aller Welt gedacht. Der Name Barbara bedeutet übersetzt „die Fremde“ - was auch darauf hinweist, dass viele Bergleute zu den Wanderberufen gehörten. In Ramsbeck selbst wird kein aktiver Bergbau mehr betrieben - weltweit arbeiten jedoch unzählige Männer, Frauen und Kinder unter gefährlichen, schwierigen Bedingungen in den Gruben und Erzaufbereitungen. Auch für sie wird in der Barbara-Messe gebetet.

Die Heilige Messe wird im größten Raum des Besucherbergwerkes, der Kippstation, 300 Meter unter Tage gefeiert. Am Sonntag, 4. Dezember, kann ab 15 Uhr mit der Grubenbahn kostenlos ins Besucherbergwerk eingefahren werden. Um 16 Uhr beginnt der katholische Gottesdienst; die Ausfahrten finden gegen 18 Uhr statt. Zu dieser Messfeier in besonderer Atmosphäre laden das Sauerländer Besucherbergwerk und die Seelsorgeregion Meschede-Bestwig alle Interessierten herzlich ein.

Nicht vergessen: Warme Kleidung ist bei konstant 11 Grad unter Tage für einen längeren Aufenthalt unerlässlich. Einen Helm bekommen alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor der Einfahrt. Der Eintritt ist frei. Da die Plätze begrenzt sind, wird eine Anmeldung unter Telefon 02905/250 empfohlen.

„Hochmoderne Ganzjahres-Sportstätte“ für kleine und große Aktive mitten im Ruhrtal

Bestwig. „Die schönste Nebensache der Welt“ ist Fußball vor allem am Fernsehgerät oder im Stadion; für die Aktiven - insbesondere im Jugendbereich - ist die Jagd nach dem runden Leder viel mehr: Bewegung, Teamgeist, Sozialkompetenz und auch Freundschaft. Ideale Bedingungen dafür gibt es künftig auf dem Bürgersportplatz Bestwig. Gemeinsam nahmen jetzt Bürgermeister Ralf Péus, Elmar Dünschede, Vorsitzender des TuS Velmede-Bestwig und TuS-Fußball-Abteilungsleiter Maik Dinkel den neuen Kunstrasenplatz „unter die Lupe“.

„Kleine und natürlich auch große Sportlerinnen und Sportler finden hier mitten im Gemeindegebiet nun eine hochmoderne Ganzjahres-Sportstätte“, freut sich Bürgermeister Péus. Hintergrund: Der frühere Aschenplatz war dringend sanierungsbedürftig. Um die Belagqualität langfristig zu verbessern, hatte der Gemeinderat beschlossen, den Tennenbelag in einen Kunstrasen umzuwandeln. Insbesondere für die Kinder- und Jugendmannschaften, aber auch für den Schulsport sei nun ein zeitgemäßer Sportplatz entstanden: „So wird die Sportlandschaft in der Gemeinde Bestwig insgesamt aufgewertet“, betont Ralf Péus. Bereits in der Fortschreibung des gemeindlichen Sportstättenkonzepts im Jahr 2021 hatte der Gemeinderat festgestellt, dass der Sportplatz an der Valme auch langfristig zur Abdeckung des Grundbedarfs benötigt werde.

Und er wird bereits sehnlichst erwartet: „Alle unsere Fußballer sind richtig ,heiß‘ auf den neuen Platz“, schmunzelt TuS-Abteilungsleiter Maik Dinkel. Für die warme Jahreszeit habe man den vereinseigenen Naturrasenplatz - aber eine moderne Ganzjahres-Anlage für Trainings- und Spielbetrieb der Jugend- und Seniorenmannschaften habe bislang gefehlt. Die ersten Eindrücke seien überaus positiv. Kleiner Wermutstropfen: Noch sind Restarbeiten zu erledigen. Die Flutlichtanlage wird auf LED umgestellt, die Oberfläche der Laufbahn muss neu hergestellt werden und auch die Nebenflächen der Anlage sollen erneuert werden. Bis spätestens zum 15. Februar 2023 sollen diese Tätigkeiten abgeschlossen sein – dann wird der Platz freigegeben.

Auch das Berufskolleg Bergkloster Bestwig begrüßt die neuen Möglichkeiten auf dem Bestwiger Bürgersportplatz ausdrücklich. Hintergrund: Seit Schuljahresbeginn bietet die Schule ein Abitur mit dem Schwerpunkt Sport und Gesundheitsförderung an. Damit ist das berufliche Gymnasium der Schule künftig vierzügig. Moderne Sportanlagen seien dabei für eine qualifizierte Ausbildung unerlässlich, so Schulleiter Michael Roth: “Der Bürgersportplatz Bestwig ist für unsere Lehrtätigkeit ein besonderer Baustein.” Wichtig sei nun, dass die Weiterentwicklung der Anlage fortgesetzt werde, um so auch die sportlichen Nutzungsmöglichkeiten zu erweitern.

TuS-Vorsitzender Elmar Dünschede dankte Bürgermeister Péus, insbesondere aber auch dem Team des Bau- und Umweltamtes für eine gute und engagierte Zusammenarbeit bei der Umsetzung des Projektes. Der Bürgersportplatz ist eine gemeindliche Anlage – dennoch habe sich der TuS Velmede-Bestwig mit seinen Anregungen, aber auch der sportlichen Expertise in das Projekt einbringen können. Mit dem Kunstrasen, dem neuen Eingangsbereich, Finnbahn, Outdoor-Fitnesspark und dem Spielplatz gebe es nun mitten im Ruhrtal eine Anlage für die ganze Familie - Elmar Dünschede: „So etwas kann man nur gemeinsam und im Schulterschluss schaffen.“

„Zurückhaltend und vorsichtig“: Entwurf des Haushaltes 2023 in Bestwig eingebracht

Bestwig. Zunächst einmal, so Bürgermeister Ralf Péus, sehe der Bestwiger Haushaltsplan für das Jahr 2023 „recht unspektakulär“ aus. Wie oft im Leben kann der erste Eindruck aber täuschen: Aktuell, so Ralf Péus, gebe es „ein ganzes Konglomerat an Krisen“, dessen Auswirkungen bis hin in die kommunalen Haushalte reichen. Auf der einen Seite schwierige Rahmenbedingungen – und auf der anderen Seite gezielte Investitionen für Infrastruktur und Weiterentwicklung der Gemeinde Bestwig: Das ist das Spannungsfeld des Zahlenwerks, das Bürgermeister Péus jetzt in den Gemeinderat eingebracht hat.

Erträgen von 23,21 Millionen Euro stehen im Ergebnisplan dabei Aufwendungen von 24,87 Millionen Euro gegenüber. „Unterm Strich“ verbleibt so eine Deckungslücke von 1,65 Millionen Euro. Allerdings: Dieser Betrag kann der so genannten „Ausgleichsrücklage“ entnommen werden - einem finanziellen Puffer, der genau für solche Zwecke vorgesehen ist. Aufgrund der sehr guten Jahresabschlüsse der vergangenen Jahren ist die Ausgleichsrücklage derzeit mit rund 6,4 Millionen Euro gefüllt. Auch bei möglichen Fehlbeträgen in den kommenden Jahren sei in der mittelfristigen Finanzplanung ein neues Haushaltssicherungskonzept - und damit eine Einschränkung der finanziellen Handlungsspielräume - nicht zu befürchten, unterstrich Ralf Péus. Im Gegenteil: Seit dem Jahr 2006 sei das gesamte Eigenkapital der Gemeinde Bestwig sogar um rund drei Millionen auf aktuell 19,38 Millionen Euro erhöht worden - ein Erfolg „aufgrund gemeinsamer Bemühungen von Rat und Verwaltung.“

Dazu gehöre auch, dass man bereits seit vier Jahren auf die Inanspruchnahme von Kassenkrediten verzichten könne. Ursache dafür sei eine sehr hohe Liquidität, die sich seit drei Jahren auf rund 8 bis 8,5 Millionen Euro belaufe. Daher, unterstrich Bürgermeister Péus, schlage man - unabhängig von den Haushaltsplanungen - dem Rat die vorzeitige Tilgung von acht Investitionsdarlehen in Höhe von insgesamt 3,06 Millionen Euro vor. Die Auswirkung: Aufgrund eingesparter Zinsaufwendungen würde der Haushalt in den kommenden Jahren um rund 75.000 Euro jährlich entlastet.

Rund 4,49 Millionen Euro sind in dem Zahlenwerk von Kämmerer Roland Burmann für Investitionen vorgesehen. Damit werde in diesem Bereich Zurückhaltung ausgeübt, betont Bürgermeister Péus – dies aber vor dem Hintergrund, dass ab 2024 ganz erhebliche Investitionen für den Neubau von Feuerwehrhäusern, die Beschaffung von Feuerwehrfahrzeugen oder auch die denkalgerechte Sanierung des Sauerländer Besucherbergwerks anstehen.

Die größten Posten bei den Investitionen: 1,83 Millionen Euro sollen in Straßenbaumaßnahmen fließen, 515.000 Euro in die Erneuerung der IT-Infrastruktur des Bürger- und Rathauses (nachdem die gemeindlichen Schulen bereits alle „auf Stand“ sind), 288.000 Euro sind für schulische Zwecke vorgesehen und 237.000 Euro für den Klimaschutz – vor allem in Form von Photovoltaikanlagen auf gemeindlichen Gebäuden.

Steuererhöhungen sind in dem Haushaltsentwurf nicht geplant. Der Verzicht auf einen solchen Schritt sei - trotz der Erhöhung der entsprechenden Berechnungsgrundlagen des Landes NRW - vertretbar, so Bürgermeister Péus, „und sollte als Zeichen der Solidarität verstanden werden.“ Gerade in einer Zeit, in der „Bürgerinnen und Bürger in allen Bereichen von erheblichen Preissteigerungen betroffen sind“, sollten Steuern und Gebühren nur dort erhöht werden, „wo es absolut nicht vermeidbar ist“. Bei einigen Gebühren werde dies der Fall sein, kündigte Ralf Péus an. So werde es bei der Winterdienstgebühr und der Müllgebühr zu - wenn auch nur sehr moderaten - Anpassungen kommen und bei den Friedhofsgebühren zu Verschiebungen in Einzelpositionen.

Grundsätzlich gelte es, führte Ralf Péus aus, den Haushalt angesichts der „multiplen, in den Folgen kaum absehbaren Krisen sehr zurückhaltend, vorsichtig und restriktiv“ aufzustellen: „Keiner von uns kann sich erinnern, derart viele Krisenszenarien in einer so geballten Form und vor allem zeitgleich erlebt zu haben.“

In den kommenden Wochen haben die drei Ratsfraktionen nun die Möglichkeit, den Haushaltsentwurf eingehend zu beraten. Die nächste Vorberatung erfolgt dann in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am Mittwoch, 30. November, bevor dann in der Ratssitzung am Mittwoch, 14. Dezember, die Verabschiedung des Haushalts auf der Tagesordnung steht.

Schadstoffmobil „auf Tour“ durch die Gemeinde Bestwig

Bestwig. Gefährliche Stoffe umweltgerecht entsorgen: Die nächste mobile Schadstoffsammlung in der Gemeinde Bestwig findet am Freitag, 9. Dezember, statt. Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Bestwig haben dann die Möglichkeit, gefährliche Stoffe sicher, bequem und ohne Zusatz-Kosten zu beseitigen. Besonders wichtig: In Nuttlar steuert das Schadstoffmobil einen neuen Standort an - den Platz an der Grundschule am Sengenberg.

In die Schadstoffsammlung gehören zum Beispiel - in haushaltsüblichen Mengen - Reiniger, Chemikalien, Farben und Lacke, Lösemittel aus dem Haushalt; Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämpfungsmittel, Holzschutzfarben, Klebstoffe, Farben und Lacke, Laug- und Beizmittel, Holzschutzmittel, Lösungsmittel, Säuren oder Rostschutzmittel, Farben, Pflegemittel, Putzlappen, Ölfilter, Bremsflüssigkeit und Kaltreiniger aus dem Automobil-Bereich.

Altöl nehmen die Mitarbeiter des Schadstoffmobils nur noch in Ausnahmefällen an. Beim Kauf des Frischöls sind die Kosten für die Entsorgung des Altöls bereits im Preis berücksichtigt. Der Händler ist deshalb verpflichtet, Altöl in gleicher Menge kostenlos zurückzunehmen. Auch Autobatterien nimmt der Handel beim Kauf einer neuen Starterbatterie kostenlos zurück - sie werden deshalb am Schadstoffmobil ebenfalls nur noch im Ausnahmefall angenommen. Arzneimittel können kostenlos beim Apotheker abgegeben oder über die graue Restmülltonne entsorgt werden. Haushaltsbatterien können an den Sammelstellen sowie auch an den jeweiligen Verkaufsstellen kostenlos abgegeben werden.

Auch Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen nehmen die Mitarbeiter des Schadstoffmobils nicht an. Diese Materialien können über das Erfassungssystem für Elektro-/Elektronik-Altgeräte entsorgt werden, das die Gemeinde Bestwig anbietet. Nicht angenommen werden ebenfalls Autoreifen, die direkt bei Reifenhändlern und Autowerkstätten abgegeben werden können, oder auch Abfälle wie Teerpappe und Asbest. Vollständig ausgehärtete Farben und Lacke können über die graue Restmülltonne entsorgt werden.

Die Gemeinde Bestwig bittet darum, Schadstoffe - soweit möglich - in ihrer ursprünglichen Verpackung abzugeben. Flüssigkeiten sollten sich in jedem Fall in dicht verschlossenen Behältern befinden. Die Behälter können nicht zurückgegeben werden. Schadstoffe dürfen außerdem keinesfalls unbeaufsichtigt vor dem Eintreffen des Sammelfahrzeuges abgestellt werden.

Das Schadstoffmobil macht am Freitag, 9. Dezember, zunächst von 11.15 bis 11.45 Uhr in Heringhausen an der Schützenhalle Station, dann von 12 bis 12.30 Uhr in Andreasberg an der Schützenhalle. Weiter geht es von 12.45 bis 13.30 Uhr in Ramsbeck an der Schützenhalle und von 13.45 bis 14.05 Uhr in Berlar in der Dorfmitte. Das Mobil steht dann von 14.30 bis 15.30 Uhr in Velmede auf dem Schützenplatz, von 15.45 bis 16.30 Uhr in Bestwig am alten Güterbahnhof, von 16.45 bis 17.30 Uhr in Ostwig an der Schützenhalle sowie von 17.45 bis 18.30 Uhr in Nuttlar an der Grundschule.

Wer keine Gelegenheit hat, das Angebot des Schadstoffmobils zu nutzen, kann die entsprechenden Schadstoffe auch direkt in der Betriebsstätte der Firma Lobbe in Brilon, Gallbergweg 7, (Tel.: 02961/9766-0), abgeben. Annahmezeiten sind immer montags bis freitags jeweils in der Zeit von 8 bis 12 Uhr.

Weitere Informationen gibt es im Bau- und Umweltamt der Gemeinde Bestwig bei Friedhelm Koch unter 02904/987-151 oder unter friedhelm.koch@bestwig.de per E-Mail.

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