Bernhard Schaub ist neuer Ortsheimatpfleger für Andreasberg

Andreasberg/Ramsbeck. Nicht nur mit voller, sondern sogar mit doppelter Kraft läuft ab sofort die Arbeit rund um Heimatgeschichte und -forschung in Andreasberg und Ramsbeck: Bernhard Schaub ist neuer Ortsheimatpfleger für Andreasberg, Dörnberg und Wasserfall. Er übernimmt das Amt von Anne Karen Humpert, die sich als Ortsheimatpflegerin künftig auf Ramsbeck, Berlar und Valme konzentrieren wird.
Bürgermeister Ralf Péus überreichte Anne Karen Humpert und Bernhard Schaub jetzt im Bürgersaal des Bürger- und Rathauses ihre Ernennungsurkunden. Seit 2019 war Anne Karen Humpert als Ortsheimatpflegerin sowohl für Ramsbeck wie auch für Andreasberg „zuständig“. Es sei aber eine absolut sinnvolle Entscheidung, in einem so großen Bezirk die Aufgaben aufzuteilen, so Ralf Péus - Andreasberg bekommt daher erstmals einen „eigenen“ Ortsheimatpfleger.

Die Initiative dazu ging von Anne Karen Humpert aus, die um die Begeisterung von Bernhard Schaub für die Heimatgeschichte wusste. Bei einem zufälligen Treffen war man dann über die jetzt gefundene Lösung ins Gespräch gekommen und Bernhard Schaub wurde gefragt, ob er sich die Übernahme der Aufgabe vorstellen konnte - er konnte. Der neue Ortsheimatpfleger stammt als „Ur-Andreasberger“ aus einer Bergarbeiterfamilie und ist selbst engagierter Ehrenamtler - unter anderem als Brudermeister der St.-Hubertus-Schützenbruderschaft. Bereits seit Jahren ist Bernhard Schaub zudem in der Heimatforschung aktiv - „nicht reden, sondern machen“, sagte er sich deshalb, als ihm die neue Aufgabe angetragen wurde.

Die Aufgaben eines Ortsheimatpflegers sind vielfältig. Unter anderem gehören dazu die Bereiche Natur und Landschaft, Ortsgeschichte, Boden- und Baudenkmalpflege, Baupflege, Volkskunde, Schrifttum, niederdeutsche Sprachpflege sowie die Jugendarbeit und Zusammenarbeit mit Schulen. Wichtig ist auch die Kontaktpflege: Der Ortsheimatpfleger soll neben diesen Aufgaben mit allen in seinem Bereich tätigen Heimatpflegern, Heimatvereinen und sonstigen Personen und Organisationen auf dem Gebiet der Heimatpflege zusammenarbeiten.

Das vielfältige heimatgeschichtliche Engagement mache deutlich, dass Heimatgeschichte nichts „Totes“ sei, unterstreicht Bürgermeister Péus. In den entsprechenden Netzwerken vor Ort nehmen die Ortsheimatpfleger eine zentrale Stelle ein. Gleichzeitig müsse es ein Anliegen aller Akteure sein, diesen Einsatz langfristig zu erhalten. Ralf Péus: „Es sind keine alten Dinge für alte Leute - es muss uns gelingen, Menschen vor Ort zu begeistern.“

Kontakte vor allem digital oder per Telefon HSW und HE versenden ihre Jahresverbrauchsabrechnungen

Meschede/Olsberg/Bestwig. Die heimischen Kommunalunternehmen Hochsauerlandwasser GmbH (HSW) und HochsauerlandEnergie GmbH (HE) versenden in diesen Tagen ihre Jahresverbrauchsabrechnungen an die Kundinnen und Kunden. Die Erfahrung zeigt, dass insbesondere dann der Informations- und Beratungsbedarf groß ist. HSW und HE raten dazu, den Kontakt zu den beiden Kommunalunternehmen vor allem per Telefon und online zu suchen.

Denn mit Blick auf die Rahmenbedingungen der Corona-Pandemie sind die Kundencenter von HSW und HE in Meschede, Olsberg und Bestwig nur mit Einschränkungen erreichbar. Nach den rechtliche Vorgaben gilt die 3G-Regel; entsprechende Nachweise müssen vor dem Be-treten der Kundencenter überprüft werden. Zudem kann sich aktuell jeweils nur ein Kunde zeitgleich in den Räumen aufhalten, um die nötigen Abstandsregelungen einzuhalten. Daher kann es leicht zu Wartezeiten kommen, die eigentlich leicht vermieden werden können. “Wir empfehlen deshalb, Kontakt vor allem telefonisch oder online aufzunehmen”, so Vertriebsleiter Steffen Klauke. Das Team von HSW und HE ist zu den gewohnten Öffnungszeiten per Tele-fon erreichbar.
Besonders komfortabel sind die Kundenportale auf den Homepages www.hochsauerlandwasser.de und www.hochsauerlandenergie.de. Rund um die Uhr können Kundinnen und Kunden hier ihre Jahresverbrauchsabrechnung sowie die persönlichen Ver-bräuche einsehen. Auch die Höhe der monatlichen Abschläge auf die Jahresschlussrechnung kann im Service-Portal eingesehen und bei Bedarf geändert werden. Zudem gibt es die Mög-lichkeit, Zählerstände selbst einzutragen. Ebenso ist ein Kontaktformular vorhanden, mit dem man schnell und unkompliziert mit dem Team der beiden Kommunalunternehmen in Kontakt treten kann.

Nur in Ausnahmefällen sollten Kundinnen und Kunden daher die Kundencenter persönlich aufsuchen, rät Steffen Klauke: „Der digitale oder telefonische Weg hilft zudem dabei, Kontakte zu vermeiden und auf diese Weise einen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie zu leisten.“

Gemeinde Bestwig warnt vor Anzeigen-Akquisiteuren

Bestwig. In der Gemeinde Bestwig sind zurzeit Anzeigen-Akquisiteure unterwegs, die Anzeigenaufträge für eine vermeintliche „Bürger-Info-Broschüre“ sammeln. Die Gemeindeverwaltung Bestwig betont, dass sie mit diesem Vorhaben nichts zu tun hat. Eine neue gemeindliche Bürger-Broschüre ist zurzeit nicht in Arbeit. Sollte eine Neuauflage der aktuellen Bürger-Broschüre angegangen werden, kann sich das beauftragte lokale Redaktionsbüro immer durch ein Empfehlungsschreiben mit Unterschrift von Bürgermeister Ralf Péus ausweisen.

Absage der Mitgliederversammlung des TV Germania Ostwig

Die für Samstag, den 29. Januar 2022 vorgesehene Mitgliederversammlung des Turnvereins Germania 1899 Ostwig e. V. fällt aus und wird - je nach Corona-Lage - entweder auf den 7. oder 28. Mai 2022 verschoben. Der genaue Termin wird rechtzeitig veröffentlicht.

Der Turnverein hat sich vor dem Hintergrund der derzeitigen Pandemie-Entwicklungen zur Absage seiner traditionell Ende Januar stattfindenden Mitgliederversammlung entschieden, weil derzeit eine solche Versammlung rechtssicher nur unter 3G-Bedingungen (und nicht wie vom TV Vorstand gewünscht unter 2G-Bedingungen), mit Maskenpflicht auch an den Tischen sowie definitiv ohne einen „geselligen Teil“ im Anschluss an die eigentliche Versammlung stattfinden kann. Diese Form einer Mitgliederversammlung, die beim Turnverein auch immer mit einer Jubilarehrung und einem geselligen Beisammensein von Jung und Alt einhergeht, hält der Vorstand für nicht angemessen und hat sich deshalb für die Verschiebung in den Mai entschieden.

Bestwiger Neujahrsempfang in digitaler Form abrufbar

Der Bestwiger Neujahrsempfang ist ein beliebtes Forum für Begegnung und Austausch. Wegen der Corona-Pandemie kann er auch in diesem Jahr leider nicht stattfinden. Mit einem „digitalen Neujahrsempfang“ gibt es ein kleines Ersatz-Angebot.

 

 

 

 

 

 

 

Schwimmbad Bestwig: 2G+-Regel tritt in Kraft

Bestwig. Im Schwimmbad Bestwig gilt - wie in anderen Bädern in NRW auch - ab Dienstag, 28. Dezember, die so genannte „2G+-Regel“. Konkret bedeutet das, dass Besucherinnen und Besucher neben dem Nachweis ihres vollständigen Impfschutzes bzw. ihrer überstandenen Covid-19-Erkrankung auch einen aktuellen Corona-Test vorlegen müssen. Möglich ist dazu ein negativer Schnelltest, der nicht älter als 24 Stunden ist, oder ein negativer PCR-Test, der nicht älter als 48 Stunden sein darf.

Die entsprechenden Vorgaben sind Bestandteil der neuen Corona-Schutzverordnung des Landes NRW, die am 28. Dezember in Kraft tritt. Die Gemeinde Bestwig bittet um Verständnis für die Vorgaben, die dazu beitragen sollen, sich und andere zu schützen sowie die Corona-Pandemie möglichst einzudämmen.

Bild: Öffnungszeiten in den Weihnachtsferien
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