Handeln bevor es zu spät ist!

EinakufenFachkometenz vor Ort sichern

Was ist los im Sauerland? Haben die lautstarken Bewerber einer bekannten Elektrogerätekette wirklich Recht? Ist derjenige Kunde wirklich blöd, der beim angeblich teuren Fachhändler einkauft? Im Gegenteil, Kunden, die Service nachfragen und bekommen, Kunden, die honorieren, dass Lehrlinge ausgebildet werden und dass die Bandbreite der Händler und Dienstleister erhalten bleibt, denken voraus in die Zukunft. Die Verantwortung dafür, dass es immer weniger Lehrstellen gibt, dass immer mehr Arbeitsverhältnisse nicht sozial abgesichert sind, trägt der Verbraucher selbst.

 

Arbeitsplätze und Ausbildungsplätze sichern

Wirtschaftlicher und technischer Fortschritt ist notwendig und erwünscht. Doch lange nicht alles was sich für die Zukunft abzeichnet, ist gut. Sicher ist es wünschenswert, dass die Massen an Lebensmittel-Discountern die Menschen mit Waren zu vernünftigen Preisen versorgen. Aber nicht unter dem Einkaufspreis vieler Hersteller. Und die Discounter verkaufen längst nicht mehr nur Lebensmittel, der Anteil der so genannten „Non-Food“-Artikel beträgt in manchen Märkten bis zu 50 Prozent. Die Handelsriesen aber beschäftigen selten Fachkräfte, oft  noch nicht einmal Vollzeitkräfte in einem sozialversicherungspflichtigem Beschäftigungsverhältnis. Sie aber sind es, die die Kaufkraft abschöpfen. Doch: welchen Preis zahlen die Verbraucher letztlich dafür?

 

Im Ort statt "auf der grünen Wiese"

Es ist nicht zu erwarten, dass sich das ändern wird. Im Gegenteil, immer mehr Märkte entstehen „auf der grünen Wiese“, die Städte und Gemeinden drohen immer unattraktiver zu werden. Viele Anbieter nehmen den Kampf gar nicht mehr auf. Die ständig neue Ansiedlung der „Großen“ wird nicht nur vom Verbraucher, sondern auch noch von der Politik unterstützt.

 

An die Vernunft der Verbraucher appellieren

Und so wandert ganzes Heer von Betrieben in den finanziellen Abgrund zu. Wertvolle Stützen der Wirtschaft, denn wer fängt die Arbeitsplätze auf, die vor Ort wegfallen? Die „Großen“ sicher nicht.

 

Das Spiel geht weiter, und es gibt keine Gesetze und keine Maßnahmen, die die Entwicklung aufhalten. Darum gibt es keine andere Möglichkeit, als an die Vernunft der Verbraucher zu appellieren, sich die Zusammenhänge von Arbeitslosigkeit und Konsumverhalten vor Augen zu führen. Und: Handeln, bevor es zu spät ist. Denn den Wert einer Sache erkennt man oft erst, wenn man sie nicht mehr hat. Doch dann ist es zu spät!

 

Ein Statement der Werbegemeinschaft Bestwig