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Nuttlar


Nuttlar wurde anno 1072 erstmals urkundlich erwähnt, ist damit eine der ältesten noch existierenden Siedlungen auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde Bestwig. Bekannt wurde die Ortschaft durch ihre ehemalige Kornbrennerei (Schneider-Korn) und als Schieferdorf. Unter- und Übertagebau von Schiefer drückten dem Ortsbild ihren Stempel auf. Auch wenn der Abbau im Jahr 1985 eingestellt wurde, sind die Relikte in Form der Schieferhalden oder des ehemaligen Betriebsgebäudes noch sichtbar.
Mittlerweile besteht die Möglichkeit des Bergwerktacuhens im ehemaligen Schieferbergwerk.

Einwohner:                   Nuttlar: 1533, Grimlinghausen: 28

Höhenlage:                   Nuttlar: 365 m, Grimlinghausen: 410 m

Ortsvorsteher:             Markus Sommer

 


Heute findet sich in Nuttlar ein gutes Nebeneinander von Wohnen und Gewerbe. Zur Zeit entsteht hier im Zuge des Weiterbaus der A 46 die mit 115 m höchste Autobahnbrücke Nordrhein-Westfalens. Kurz hinter dem Ortsausgang Richtung Kallenhardt befindet sich ein gut besuchter Freizeitbereich mit geräumigem Parkplatz für Wanderer, SGV Wanderheim, Spiel- und Bolzplatz und Tretbecken.

 

Der landschaftlich sehr schön gelegene Ortsteil Grimlinghausen, der bis 1974 noch zum damaligen Amt Bigge gehörte,  wurde in den 80er Jahren bekannt durch den Nachbau der Lourdes-Grotte.

Wappen:

Der Hammer symbolisiert den im Ort betriebenen Schieferbergbau.

Die Nüsse sollen ein sprechendes Symbol sein (Nuz-lare=Nuttlar)