Bestwig. Stabile Gebühren in der Gemeinde Bestwig: Einstimmig schlagen die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses vor, die Gebührensätze im kommenden Jahr nicht zu verändern. Das „letzte Wort“ hat nun der Gemeinderat.

 

So soll die Winterdienstgebühr auch weiter drei Cent je Quadratmeter Grundstücksfläche betragen. Der Grund: Durch die relativ milden Winter der vergangenen Jahre ist die entsprechende Gebührenrücklage - also der „Sparstrumpf“ der Gemeinde Bestwig für den Winterdienst - gut gefüllt. „Wenn wir die Gebührensätze jetzt stabil halten, können wir diese Rücklage schrittweise wieder an die Bürgerinnen und Bürger ,zurückzahlen‘“, so Bürgermeister Ralf Péus.

 

Auch bei den Abfallgebühren ist keine Anpassung notwendig - die Müllentsorgung soll weiter 72,20 Euro pro Einwohner und Jahr kosten. Ebenso schlägt der Ausschuss vor, die Gebühren für die verschiedenen Bestattungsformen auf den kommunalen Friedhöfen stabil zu halten. Bereits vor einigen Wochen hatte der Betriebsausschuss für das Abwasserwerk empfohlen, die Gebühren für die Beseitigung von Schmutz- und Niederschlagswasser nicht zu verändern.

 

Eine abschließende Entscheidung über die Gebühren- und Steuersätze für das Jahr 2018 trifft der Bestwiger Gemeinderat in seiner Sitzung am Mittwoch, 20. Dezember. Die Zusammenkunft im Bürger- und Rathaus beginnt um 17 Uhr und ist öffentlich.