Ramsbeck

 

Ramsbeck

2.047 Einwohner

 

Die Gemeinde Ramsbeck wurde in der Zeit zwischen 1858 und 1871 aus Teilen der Gemeinden Velmede, Gevelinghausen und Heringhausen und durch Eingemeindung von Berlar neu gebildet. Zum 01.01.1975 kam die Gemeinde bis auf 0,07 qkm, die an die neugebildete Stadt Olsberg abgegeben worden sind, zur neugebildeten Großgemeinde Bestwig.
Die Geschichte Ramsbecks wurde vom Erzbergbau (Förderung von Blei und Zink sowie in geringen Mengen Silber) mitgeschrieben. Die Anfänge des Bergbaus sollen bis in die vorchristliche Zeit zurückgehen. Der älteste noch befahrene Grubenbau sowie der Venezianerstollen am Bastenberg stammen aus dem Mittelalter.
Nach der Schließung des Grubenbetriebes im Jahre 1974 wurden viele Anstrengungen unternommen, um Ramsbeck zu einem attraktiven Ferienort zu entwickeln. Ein Meilenstein bei dieser Entwicklung war die Eröffnung des Erzbergbaumuseums und des Besucherbergwerkes Ramsbeck (weitere Erläuterungen siehe unter "Museum"). Im Laufe der Jahre wurden die Abraumhalden begrünt, das Ortsbild kontinuierlich verschönert und mit dem Junkern Hof ein historischer, denkmalgeschützter Bauernhof in eine öffentliche Begegnungsstätte umgewandelt. Heute stellt sich Ramsbeck als ansehnlicher Fremdenverkehrsort dar.

Zur Ortschaft Ramsbeck gehören noch die Ortsteile Berlar mit einem ausgeprägten dörflichen Ensemble sowie Unter- und Obervalme, die ebenfalls wunderschönes Landschaftserleben bieten. Diese beiden Ortsteile gehörten bis zur kommunalen Neugliederung 1975 zur damaligen Gemeinde Bödefeld-Land.


Im Internet:  www.ramsbeck.de