Erholungsgebiete

Der Gebirgszug des Arnsberger Waldes im Norden, die Hunau im Süden, Täler der Ruhr, Valme und Elpe, Berge mit ausgedehnten Laub- und Nadelwäldern und die beschaulichen Feriendörfer in den Tälern und auf den Höhen prägen das Bild der Landschaft der Gemeinde Bestwig. Neben Industrie, Handel, Handwerk und Gewerbe hat auch der Fremdenverkehr in Bestwig seinen Stellenwert. Die Anzahl der Gästeübernachtungen betrug 1999 rd. 75.000 und die Bestwiger Ausflugsziele Fort-Fun Abenteuerland und das Besucherbergwerk Ramsbeck zogen viele Tagesgäste nach Bestwig.

Im Jahr 1995 erfuhr das Feriengebiet Bestwig eine weitere Aufwertung. Die Ortsteile Ostwig und Ramsbeck erhielten die staatliche Anerkennung als Erholungsort. Ramsbeck hat eine über 2 Jahrzehnte währende Umwandlung von einem Bergbaudorf zu einem Fremdenverkehrsort hinter sich. Ostwig hatte nie wichtige industrielle Einrichtungen. Der ruhigen Lage im schönen Elpetal mit dem gepflegten Ortsbild (Schiefer- und Fachwerkbebauung) verdankt der Ort die Entwicklung zum staatlich anerkannten Erholungsort.

Die Urkunden wurden in einer Feierstunde im Bestwiger Rathaus am 07.12.1995 durch Frau Regierungspräsidentin Raghilt Berve ausgehändigt.
Eine Vielzahl von Kriterien waren auf dem Weg zur Anerkennung als Erholungsort zu erfüllen.
Von der attraktiven Lage und dem ansprechenden Ortsbild hat sich eine Fachkommission im Auftrag des Landes Nordrhein-Westfalen im September 1994 überzeugt. Ostwig und Ramsbeck wurden einer Klimabeurteilung durch das Wetteramt Essen unterzogen. So waren auch Informationen über die vorhandenen Erholungseinrichtungen, über das verzweigte Wanderwegenetz, über Spiel- und Sportanlagen und über die Gastronomie- und Beherbergungsbetriebe Teil der Beurteilung als Erholungsort. Zum Beispiel kann ein Ort den Status eines staatlich anerkannten Erholungsortes nur dann erreichen, wenn im Ort über 100 Betten mit angemessener Ausstattung für Erholungsgäste vorhanden sind.