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Persönliche Förderung, individuelle Schwerpunkte: Sekundarschule stellt sich vor

Donnerstag, 09. November 2017

Bestwig. Für viele Eltern der heimischen Viertklässler steht eine wichtige Weichenstellung an: Ihr Kind wird für eine weiterführende Schule angemeldet. In den Grundschulen der Gemeinde Bestwig informieren die Schulleitungen aktuell über das Wechselverfahren und die verschiedenen Schulformen. Wichtig sei, bei der Entscheidung über die „richtige“ Schulform für ein Kind nicht einen mögliche Abschluss im Blick zu haben, sondern die passende Fortsetzung der Schullaufbahn, rät Eva-Maria Schlotmann-Griffin, Rektorin der Grundschule am Sengenberg in Nuttlar, den Eltern: „Schauen sie nicht, wo das Kind in sechs Jahren stehen soll, sondern darauf, wo es jetzt steht - und wo es erfolgreich weiter arbeiten kann.“

Denn ein Wechsel der Schulform, um einen angestrebten Abschluss zu erreichen, sei lange umsetzbar. Und alle Abschlüsse sind möglich, wenn Kinder eine Sekundarschule besuchen: Vom Hauptschulabschluss über die mittleren Abschlüsse bis hin zur Qualifikation für die gymnasiale Oberstufe - und dann weiter bis zum Abitur. Dafür kooperiert eine Sekundarschule mit Gymnasien und Berufskollegs. Um über die Möglichkeiten der vergleichsweise jungen Schulform zu informieren, beteiligt sich auch das Team der Sekundarschule Olsberg-Bestwig an den Info-Abenden der Grundschulen in der Gemeinde Bestwig. Die besondere Vielfalt der Möglichkeiten einerseits zu den schulischen Abschlüssen, andererseits aber auch der persönlichen Förderung sei eine besondere Stärke der Schulform, so Kerstin Sintermann, didaktische Leiterin der Sekundarschule Olsberg-Bestwig.

Differenzierung lautet dazu das Schlagwort - also die individuelle Förderung je nach Fähigkeiten und Bedarfen der Kinder. In den Klassen 5 und 6b erfolgt sie sie durch eine Binnendifferenzierung - eine Förderung der Jungen und Mädchen innerhalb des Klassenverbunds. Danach beginnt die Differenzierung in Grund- und Erweiterungskurse, die die Jugendlichen je nach ihrem Leistungsstand besuchen - im 7. Schuljahr in den Fächern Englisch und Mathematik, im 8. Schuljahr im Fach Deutsch und im 9. Schuljahr zusätzlich in Physik.

Auch auf den Einstieg in den Beruf bereitet die Sekundarschule vor: Ab der Klasse 8 beginnt die Berufswahlorientierung - zunächst mit einer Potenzialanalyse, Berufsfelderkundungstagen und einem Besuch des Berufsinformationszentrums (BiZ) in Meschede. In der Klasse 9 folgt ein dreiwöchiges Betriebspraktikum, in der Klasse 10 ein weiteres einwöchiges Praktikum, das auf zwei Wochen verlängert werden kann.

Je nach erreichtem Abschluss besteht für die Jugendlichen nach der Klasse 10 die Möglichkeit, auf ein Gymnasium oder Berufskolleg zu wechseln, um dann das Abitur zu machen. Die Sekundarschule Olsberg-Bestwig hat dazu eigens Kooperationsverträge mit dem Gymnasium der Benediktiner in Meschede, den Gymnasien in Brilon und Winterberg sowie allen Berufskollegs des HSK geschlossen. Kerstin Sintermann: „Die Eltern wissen also schon bei der Anmeldung, an welchen Schulen ihr Kind bei guter Leistungsentwicklung den Weg zum Abitur fortsetzen kann.“

Unterrichtet wird am Teilstandort Bestwig montags, mittwochs und donnerstags bis 15.15 Uhr, dienstags und freitags bis 12.50 Uhr. Der Vorteil des so genannten „gebundenen Ganztags“: An den Tagen mit Nachmittagsunterricht bringen die Kinder keine Hausaufgaben für den nächsten Schultag mit nach Hause. Nachmittagsunterricht bedeute deshalb keinen Verlust an Freizeit, betont Kerstin Sintermann - im Gegenteil: „Vieles, was bisher zu Hause für die Schule „getan“ werden musste, fällt nun weg.“

Am 13. Januar 2018 wird sich die Sekundarschule Olsberg-Bestwig mit ihrem Hauptstandort sowie dem Bestwiger Teilstandort in einem Tag der offenen Tür den Viertklässlern und ihren Eltern vorstellen. Schon jetzt lädt auch Bürgermeister Ralf Péus alle Interessierten in der Gemeinde Bestwig dazu ein: „Die Sekundarschule bietet individuelle Förderung, das Setzen von persönlichen Schwerpunkten in der Schullaufbahn und einen Weg bis hin zum Abitur - wer sein Kind hier anmeldet, trifft die richtige Entscheidung."