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„Grünes Licht“ für Förderung: Voraussichtlich Anfang 2018 Breitbandausbau in Bestwig

Dienstag, 28. März 2017

Bestwig. Schnelles Internet ist längst kein Luxus mehr: Die „Zufahrt zur Datenautobahn“ ist heute für Bürger ebenso wie für Unternehmen zu einem wichtigen Standortfaktor geworden. Allerdings: Aktuell ist in einigen Bereichen der Gemeinde Bestwig statt „Datenautobahn“ noch „Feldweg“ angesagt. Das soll möglichst schnell anders werden - diese positive Botschaft hatte jetzt Ludger Laufer, Breitbandkoordinator des Hochsauerlandkreises, für die Mitglieder des Bestwiger Gemeinderates im „Gepäck“.

Denn nur wenige Tage zuvor hatte der Hochsauerlandkreis einen Förderbescheid über 9,3 Mio. Euro für den Breitbandausbau in bislang unterversorgten Gebieten entgegennehmen können. Damit können zahlreiche HSK-Kommunen an einem entsprechenden Bundesförderprogramm teilnehmen - auch die Gemeinde Bestwig. Konkret profitieren sollen hier die Ortsteile Alfert, Andreasberg, Berlar, Borghausen, Dörnberg, Föckinghausen, Grimlinghausen, Halbeswig, Nierbachtal, Teile von Nuttlar (z.B. Am Roh), Obervalme, Untervalme, Valmepochwerk, Wasserfall - und auch das Gewerbegebiet „Wiemecker Feld / Kleiner Öhler“ westlich von Velmede, kündigte Ludger Laufer an. Für Endkunden sollen hier Netzgeschwindigkeiten bis 50 Mbit/s im Downstream möglich werden - durch den Einsatz der so genannten Vectoring-Technik könne sich die Netzgeschwindigkeit sogar auf bis zu 100 Mbit/s erhöhen.

Besonderer Vorteil: Im Bundesförderprogramm fällt der zehnprozentige Eigenanteil für Kommunen weg, die sich in der Haushaltssicherung befinden. Ludger Laufer: „In Bestwig kommen keine zusätzlichen Kosten auf die Gemeinde zu.“ Allerdings: Auch nach dem Ausbau werde es - wie überall im ländlichen Raum  - „einige Ecken geben, die nicht versorgt sein werden“, kündigte der Breitbandkoordinator an.

In einem nächsten Schritt wird der HSK einen Antrag auf Ko-Finanzierung beim Land NRW stellen, das dann noch einmal rund 9 Mio. Euro für den Breitbandausbau im HSK zur Verfügung stellen könnte. Ludger Laufer rechnet mit einer zügigen Bewilligung. Für die dann notwendige europaweite Ausschreibung des eigentlichen Ausbaus müsse man aber mindestens drei bis vier Monate einkalkulieren: „Ich hoffe, dass wir Anfang 2018 zu einer Realisierung kommen.“

Beide Fraktionen appellierten an den Breitbandkoordinator, dann das Gewerbegebiet „Wiemecker Feld / Kleiner Öhler“ bevorzugt zu behandeln. Hier gebe es für die ansässigen Betriebe einen hohen Handlungsdruck, so Clemens Voss (CDU). Ohnehin wolle man den Ausbau dort, wo Unternehmen sind, möglichst schnell vorantreiben, sagte Ludger Laufer zu: „Das haben wir auf dem Schirm - nicht nur in Bestwig.“