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Einstimmig: Zweite Gruppe für Offene Ganztagsschule in Velmede

Montag, 17. Juli 2017

Velmede. „Zuwachs“ für die Offene Ganztagsschule (OGS) an der Velmeder Andreas-Schule: Nach den Sommerferien wird dort eine zweite Gruppe eingerichtet. Einstimmig hat der Bestwiger Gemeinderat jetzt „grünes Licht“ für diese Aufstockung gegeben.

Hintergrund: Die Nachfrage nach dem Angebot steigt - um allen interessierten Familien die Teilnahme ihrer Kinder zu ermöglichen, reicht eine Gruppe nicht mehr aus. „Die OGS hat sich gut entwickelt“, bilanzierte auch Bestwigs Bürgermeister Ralf Péus. Derzeit sind auf der Anmeldeliste 52 Kinder vermerkt. Allerdings. Mit dem Träger der OGS, dem Sozialwerk für Bildung und Jugend aus Olsberg, ist vereinbart, dass Gruppen maximal 45 Jungen und Mädchen umfassen sollen. Die offizielle Gruppengröße beträgt sogar nur 25 Kinder.

Deshalb hat die Gemeindeverwaltung vorgeschlagen, eine zweite Gruppe einzurichten. Zum einen sei dies pädagogisch sinnvoll, zum anderen werde der Bedarf an Betreuungsplätzen sicherlich weiter steigen. Auch die Schulleitung der Andreas-Schule befürwortet eine zweite Gruppe in der OGS und hat Unterstützung zugesagt. Für die Gemeinde Bestwig würde sich dann der freiwillige Zuschuss für die OGS um etwa 5.000 bis 7.500 Euro erhöhen.

Für beide Ratsfraktionen ist das eine sinnvolle Investition - sie stimmten der zweiten Gruppe an der OGS zu. „Wir wollen keine Familien zurücklassen, die diesen Bedarf haben“, argumentierte CDU-Fraktionsvorsitzender Winfried Gerold. Sollten die Anmeldezahlen wieder sinken, sei es stets möglich, die 2. Gruppe wieder aufzulösen. Schon die Größe der ersten Gruppe sei zu hoch gewesen, meinte SPD-Fraktionschef Thomas Liedtke. Es sei sinnvoll, qualifizierte Betreuungsangebote weiter auszubauen, „und die OGS kommt Eltern aus allen Ortsteilen zugute.“

 

 

Ausdrücklich dankte Bürgermeister Ralf Péus dem Sozialwerk für Bildung und Jugend sowie der Andreas-Schule für eine gute und unbürokratische Zusammenarbeit. Die Schule stellt der OGS weitere Klassenräume zur Verfügung, „teure bauliche Veränderungen sind deshalb nicht notwendig.“