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Neue Betreiber in Museumsgaststätte „Lore“: „Schnelles, frisches Essen“

Freitag, 14. Juli 2017

Sabine Krüger und Kai-Uwe Simbruner sind die neuen Betreiber der Museumsgaststätte „Lore“ in Ramsbeck. Foto: Gemeinde Bestwig

Ramsbeck. „Endlich ist wieder Leben in der Gastronomie“, freut sich Museumsleiter Dr. Sven-Hinrich Siemers. Seit dem 1. Juli ist die Gaststätte „Lore“ im Sauerländer Besucherbergwerk wieder täglich außer montags ab 10 Uhr geöffnet. Sabine Krüger und ihr Lebensgefährte Kai-Uwe Simbruner haben den Schritt in die Selbständigkeit gewagt und betreiben das Lokal gemeinsam. In der Verbindung mit Besucherbergwerk und Bergbauwanderweg könne man nun in Ramsbeck einen kompletten Tagesausflug gestalten – mit Verpflegung, so Siemers.

Für die Besucher des Museums ist das Angebot eine willkommene Ergänzung. Die Karte ist klein und übersichtlich. Von Suppen über Salate und Schnitzel bis zur Currywurst sind Gerichte zu moderaten Preisen zu haben, außerdem Kuchen und Waffeln. „Viele Gäste haben nach der Einfahrt ins Bergwerk einen Riesenhunger und wollen schnell etwas essen“, weiß Sabine Krüger.

Dr. Sven-Hinrich Siemers ist begeistert, dass nach eineinhalb Jahren ohne Gastronomie die „Lore“ nun wieder geöffnet ist: „Es war schwierig, einen Pächter zu finden.“ Wichtig sei: „Frisches Essen und vor allem schnelles Essen – damit man das Bergbauerlebnis mit einem positiven Gastronomieerlebnis krönen kann“, betont der Museumsleiter.

Die neuen Betreiber sind vom Fach: Der gelernte Koch und die Hotelfachkraft waren vorher im Hotel Altastenberg tätig – er in der Küche, sie im Service. Sie verwirklichen in der „Lore“ ihren Traum. Das Lokal sei „schön klein, niedlich, übersichtlich, noch dazu in Wohnortnähe“, sagt die Wirtin, die bereits seit sechs Jahren in Ramsbeck lebt. Die Verbindung zum Museum sieht das Paar als besonderen Vorteil. Die ersten Tage waren ein voller Erfolg: „Super. Das übertrifft noch unsere Erwartungen“, erklärt Kai-Uwe Simbruner. Der gebürtige Berliner strahlt: „Die Currywurst ist momentan der Renner.“ Der 50-Jährige freut sich auch auf Herausforderungen etwa bei Festivitäten, die in der „Lore“ oder in der Maschinenhalle des Museums stattfinden können: „Ich kann nicht nur Currywurst, sondern noch sehr viel mehr.“ Seine Partnerin lobt: „Er kocht wirklich mit Leib und Seele.“

Die Ramsbecker möchten die neuen Wirtsleute gern in ihrer „Lore“ begrüßen: „Wir möchten auch etwas für die Einheimischen tun.“ Und: „Zum Schützenfest waren schon einige Ramsbecker hier. Ein Sparclub aus dem Ort hat bereits angefragt, ob er seinen Sparkasten bei uns aufhängen kann“, berichtet Sabine Krüger. Geplant ist, dass das Lokal über die Öffnungszeiten des Besucherbergwerks hinaus abends geöffnet ist. Dank einer neuen Theke, die noch installiert wird, wird es demnächst frisch gezapftes Bier geben.

Es gebe bereits zahlreiche Anfragen von Besuchergruppen. „Die können vorher reservieren und auch ihr Essen vorbestellen“, erläutert Sabine Krüger. Genau das wurde in den letzten eineinhalb Jahren vermisst: „Die Besucherzahlen sind zum Teil deutlich zurückgegangen, weil viele Busgruppen abgesprungen sind. Für die haben wir nun wieder ein Komplettpaket“, so der Museumsleiter. Auch wegen des guten Winterwetters zu Jahresbeginn sei die Saison „relativ durchwachsen“ gestartet, erklärt Dr. Sven-Hinrich Siemers. Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 56.082 Besucher gezählt, eine enorme Steigerung seit 2010, als gerade einmal 41.835 Besucher kamen. Im ersten Halbjahr 2017 waren bisher 22.300 Bergbauinteressierte in Ramsbeck: „Aber die Hauptsaison kommt ja erst noch“, ist Siemers zuversichtlich.

„Im Museum hat sich viel getan. Das Ganze wird nun abgerundet durch den Bergbauwanderweg“, sagt auch Bestwigs Bürgermeister Ralf Péus. Die Gemeinde sei dabei, die Bergbau-Angebote zu bündeln: „Jeder Ortsteil hatte in irgendeiner Form mit Bergbau zu tun.“ Den Schieferbergbau in Nuttlar und den Schaukohlenmeiler in Föckinghausen nennt er als Beispiele.