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Sekundarschul-Teilstandort will stärker über Möglichkeiten informieren

Dienstag, 11. April 2017

Bestwig. Die gute Nachricht: Der Bestand aller Grundschulen in der Gemeinde Bestwig sowie des Teilstandorts der Sekundarschule ist mindestens bis zum Schuljahr 2022/23 gesichert. Das ist Ergebnis der gemeindlichen Schulentwicklungsplanung, in der die Schülerzahlen für die kommenden Schuljahre hochgerechnet werden. Die weniger gute Nachricht: Die Schülerzahlen am Sekundarschul-Teilstandort hinken den Erwartungen hinterher. Im Schulterschluss wollen Schulleitung und Gemeindeverwaltung dem nun entgegenwirken.

Die Schulentwicklungsplanung war jetzt Thema in der jüngsten Sitzung des Bestwiger Schulausschusses. Ergebnis: Bei der Velmeder Andreas-Schule geht die Gemeindeverwaltung langfristig von einer Zweizügigkeit aus; die Wilhelmine-Lübke-Grundschule Ramsbeck und die Grundschule am Sengenberg in Nuttlar schwanken zwischen der Ein- und Zweizügigkeit. Langfristig, so das Ergebnis der Betrachtungen, müsse man aber von einer Einzügigkeit ausgehen.

Im Bestwiger Teilstandort der Sekundarschule Olsberg-Bestwig wurden bislang 39 Kinder für das kommende Schuljahr angemeldet - „die Anmeldezahl liegt damit unterhalb der Bandbreite von 20 bis 30 Schülerinnen und Schülern bei Sekundarschulen je Klasse“, so das Fazit im Bürger- und Rathaus. Generell beobachte man eine starke Tendenz hin zu den privaten Realschulen; zudem sei in diesem Jahr die Zahl der Übergänge zur Städtischen Realschule Meschede auffällig. Nach Erfahrung der Gemeindeverwaltung begründen viele Eltern diesen Schritt mit der Übernahme der Schülerfahrkosten.

Michael Aufmkolk, Schulleiter der Sekundarschule Olsberg-Bestwig, sieht jedoch mehrere Gründe. Besonders wichtig: Viele Eltern kennen die Sekundarschule - und ihre pädagogischen Möglichkeiten - noch nicht. Immer mal wieder höre er: „Das ist doch eine Sonderschule“, so Michael Aufmkolk. Eben das ist eine Sekundarschule aber gar nicht - dass auch nach gymnasialen Standards unterrichtet werde und nach der 10. Klasse ein Übergang in die gymnasiale Oberstufe möglich ist, sei kaum bekannt. Die Sekundarschule sei eine moderne Schulform, die die Stärken von Real- und Hauptschule vereine und sogar weiterentwickele, betont der Schulleiter. Es gelte, mit Vorurteilen gegenüber der Sekundarschule aufzuräumen. Daher wollen Sekundarschule und gemeindliche Grundschulen ihre Zusammenarbeit noch stärker vernetzen und die Sekundarschule will auch die Info-Arbeit für die Eltern intensivieren. Michael Aufmkolk: „Dann werden wir auch unser Klassenziel erreichen.“